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Gästebuch

Gemeindearchiv Oststeinbek

Anschrift:

Gemeinde Oststeinbek
Möllner Landstraße 20
22113 Oststeinbek
Tel.: 0 40 / 71 30 03 – 0
Fax: 0 40 / 71 30 03 – 39
E-Mail: Rathaus@GemeindeOststeinbek.landsh.de

Ansprechpartnerin:

Suzanne Specht

Öffnungszeiten:

Nur nach Vereinbarung

Räumlichkeiten:

Zimmer Nr. 202
Magazinräume im Amtsgebäude


Geschichte der Gemeinde

Die Gemeinde Oststeinbek besteht seit dem 1. Januar 1974 aus den Ortsteilen Havighorst und Oststeinbek und ist mit Ablauf des 26. Juni 1978 aus dem Amt Glinde ausgeschieden. Oststeinbek gehörte von 1342 bis 1576 zum Hamburger Domkapitel, Havighorst von 1318 bis 1529 zum Kloster Reinbek. Im Jahre 1529 kam Havighorst zum gottorf'schen Amt Reinbek, Oststeinbek ab 1576 zum gottorf'schen Amt Trittau und ab 1609 ebenfalls zum Amt Reinbek. Ab 1867 gehörten beide Dörfer der Kirchspielvogtei Reinbek an. 1889 wurde Oststeinbek dem Amt Barsbüttel und Havighorst dem Amt Sande, ab 1937 ebenfalls dem Amt Barsbüttel zugeordnet.

1948 kamen beide Dörfer zum Amt Glinde. Historische Unterlagen über die beiden Dörfer finden sich deshalb in den jeweils zuständigen Archiven, insbesondere im Stadtarchiv Reinbek (unter Kirchspielvogtei), im Gemeindearchiv Barsbüttel (unter Amt Barsbüttel) und im Stadtarchiv Glinde (unter Amt Glinde).

Bestände

Seit dem 1. Januar 2000 wird ein Gemeindearchiv ehrenamtlich aufgebaut und betreut.

Es ist in vier Teilbereiche gegliedert.

  • Druckwerkearchiv (Bibliothek, 2.500 Titel)
  • Kartenarchiv (110 Verzeichnungseinheiten)
  • Fotoarchiv (1.000 Verzeichnungseinheiten)
  • Aktenarchiv (ca. 24 lfd. Meter)

Das Druckwerkearchiv umfasst ca. 2.500 Nummern (60 m Regallänge). Wichtige Bestandteile sind u.a. Vorschriften- und Rechtsprechungssammlungen, Verwaltungsliteratur, Nachschlagewerke aller Art und aus allen Wissensgebieten, Chroniken, Dokumentationen, historische Literatur über die beiden Dörfer sowie über die Nachbargemeinden, den Kreis Stormarn und Hamburg unter besonderer Berücksichtigung ehemals stormarnscher Dörfer. In das Druckwerkearchiv integriert sind zwei von privater Seite zur Verfügung gestellte Sammlungen von Hamburgensien sowie Nachschlageliteratur, u.a. Ortschroniken, geschichtliche Veröffentlichungen.

Das Druckwerkearchiv befindet sich in zwei Magazinräumen im Keller des Amtsgebäudes.

Das Kartenarchiv umfasst ca. 110 Archivnummern. Wichtigster Bestandteil sind die Flurkarten der ersten preußischen Landaufnahme. Aufbewahrungsort ist ein Magazinraum.

Das Fotoarchiv umfasst über 1.000 Fotos. In den Nebenarchiven "Familien" und "Vereine" sind darüber hinaus mehrere hundert historische Aufnahmen mit Motiven aus den beiden Ortsteilen sowie von Ereignissen und von Mitgliedern alteingesessener Familien.

Das Aktenarchiv hat einen Umfang von ca. 24 lfd. Metern. Nach dem derzeitigen Stand sind mehr als 1.200 Akten erschlossen. Zum Aktenarchiv gehören auch die drei Nebenarchive "Familien", "Vereine" und "Firmen" mit Unterlagen und Fotos über ca. 60 ortsansässige Familien sowie ca. 35 Vereine und sonstigen Zusammenschlüsse.