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2. Städte des Kreises // 2.3 Bad Oldesloe

Stadt Bad Oldesloe muß hart an die obere Verschuldungsgrenze herangehen

Signatur

V 100 / 43624

Datierung

16. Dezember 1970

Name/ Fotograf/ Druckerei/ Seite

Seite: 3

Provenienz

Lübecker Nachrichten

Enthält/Darin

Stadtrat Wilhelm Moog erklärt für den Stadtwerkeausschuss, dass der Wirtschaftsplan der Stadtwerke, die in allen drei Bereichen (Strom, Gas, Wasser) Investitionen durchführen müssen, mit 4,56 Millionen DM eine neue Dimension errreicht hat. Der Wirtschaftsplan der Stadtwerke wird von der Stadtverordnetenversammlung ebenso genehmigt wie der Haushalt für 1971 und das Investitionsprogramm der Stadt für die Jahre 1970 bis 1974. Finanzausschussvorsitzender Heinz Peters erklärt die Entwicklung des Etats seit 1955 und dass die Annäherung an die Verschuldungsgrenze notwendig sei, um im Interesse der Einwohner wichtige Neubauten durchzuführen. Allerdings wäre nicht alles auf einmal möglich und die Stadtentwicklung ist ein wichtiges und problematisches Thema. Harald Peiper beantragt für die FDP, den geplanten Festsaal zu streichen, aber mit den Stimmen von SPD, CDU und Wählergemeinschaft, wird der Bau nur zurückgestellt. Anstehende Projekte sehen Baumaßnahmen an der Förderschule, der Realschule, dem Pölitzer Tunnel, der Vollkanalisation, dem Neubaugebiet "Ehmkenberg II", Wirtschaftswegen und für einen weiteren Kindergarten vor. Zudem soll in den Rentnerwohnheim die Heizung auf Öl umgestellt werden, Mittel für Grunderwerb sind notwendig und die Stadtwerke sowie das Freibad Poggensee sollen Unterstützung erhalten. Siegfried Wobig sieht die Prognose der CDU bestätigt. Klauspeter Lippert (SPD) weist auf die Pflichten aufgrund der Einordnung als "Mittelzentrum" hin und Bernhard Nowack (Wählergemeinschaft) lobt die Ausschüsse und die Verwaltung für ihre Arbeit.