Mediendatenbank

Andresen, Ursula

Signatur

S 100 / 35

Alte Archiv-Signatur

1997-1

Datierung

28. Oktober 1997

Name/ Fotograf/ Druckerei/ Seite

Norbert Fischer (Interviewerin), Ursula Andresen (Interviewte)

Fototyp/ Umfang/ Maßstab

59''45'

Format/Band

Tonkassette

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Enthält/Darin

Ursula Andresen, geb. Schröder, lebte überwiegend in Elmenhorst und stets im Kreis Stormarn. Fr Andresen erzählt ihre Erinnerungen an die brit. Fliegerangriffe auf Bad Oldesloe und von den brit. Truppen in Bad Oldesloe. Thema ist auch die Aufnahme von wechselnden Flüchtlingen im Haus der Eltern in den 1940er Jahren. Sie berichtet von den unterschiedlichen beruflichen Situationen des Vaters während des NS und in der frühen Nachkriegszeit und seine wiederkehrende Tätigkeit. Zudem schildert Fr. Andresen ihren Zeitvertreib als Kind in der frühen Nachkriegszeit und spricht über die Lebensmittelversorgung der Familie in der Nachkriegszeit und später. Zudem kommt sie auf die Einkaufmöglichkeiten in Elmenhorst zu sprechen. Sie berichtet über die Umstände ihrer Schulzeit ab 1944 in der Nachkriegszeit in Elmenhorst und Bad Oldesloe bis 1959 und erzählt von ihrem Konfirmandenunterricht in Bad Oldesloe sowie von ihrer Ausbildung und ihrer späteren Tätigkeit bei der Post. Fr. Andresen berichtet von den sich verbessernden Lebensverhältnissen und weiteren Veränderungen innerhalb der dörflichen Struktur von Elmenhorst seit der Währungsreform 1948 und durch die Ansiedlung von Flüchtlingen. Die Entwicklung der Kirchengemeinde Elmenhorst wird von Fr. Andresen geschildert. Fr. Andresen spricht über ihre Beziehungen zu Bad Oldesloe und benennt die Orte (Hamburg, Ahrensburg, Bargteheide) ihrer Freizeitaktivitäten (z.B. Kino + Theater, Einkaufen, Bücherlektüre, Baden gehen) in der Nachkriegszeit und in den darauffolgenden Jahrzehnten. Das Schützenfest und der Jahrmarkt in Bargteheide hatten eine besondere Bedeutung. Es wird das Thema Fernsehen- und Radiokonsum angesprochen. Zudem geht Fr. Andresen auf verschiedene Ausflüge bis in die 1950er Jahre und Reisen in den Sommerferien ein. Fr. Andresen berichtet über die verschiedenen Aspekte (Wohnsituation, Autokauf, Beruf, Familie) der Lebenssituation mit ihrem Mann bis in die 1970er. Die gebaute Bundesstraße 75, fehlende Einkaufsmöglichkeiten und die fehlenden Schulen und andere Institutionen in Elmenhorst werden als deutlichste Beispiele der negativen Veränderungen im Ort behandelt. Über den neu entstanden Wochenmarkt und die Vereine in Elmenhorst wird gesprochen und Fr. Andersen spricht über die verlustgegangene Gemeinschaft im Dorf.