Mediendatenbank

Apostel, Norbert

Signatur

S 100 / 62

Alte Archiv-Signatur

1999/10

Datierung

23. März 1999

Name/ Fotograf/ Druckerei/ Seite

Barbara Günther (Interviewerin), Johannes Spallek (Interviewer), Norbert Apostel (Interviewter), Karin Apostel

Fototyp/ Umfang/ Maßstab

82''42'

Format/Band

Tonkassette

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Enthält/Darin

Norbert Apostel ist 1930 in Hamburg geboren. Hr. Apostel erzählt von seinen Eltern und deren Situation und Betrieb in Hamburg. Es wird kurz über die Schule von Hr. Apostel in Hamburg geredet. Hr. Apostel gibt verschiedene Erinnerungen an Hamburg und seine Wohngegend wieder. Anhand von Fotografien werden mehrere Veränderungen im Erscheinungsbild von Orten in Hamburg angesprochen. Die späteren Tätigkeit von Hr. Apostels Vater im Heereszeugamt in Glinde wird angesprochen. Hr. Apostel gibt seine Eindrücke und Erinnerungen an Glinde wieder und erzählt von den Wäldern als Spielorte. Er beschreibt einzelne Ort in Glinde und gibt die Siedlungsmilieus in Glinde an. Hr. Apostel erzählt ein wenig von seiner Glinder Schulzeit und den Schulen in Glinde. Ebenso berichtet er von seiner Mittelschulzeit in Reinbek. Hr. Apostel erzählt von Aquariumsfischen als seinem Hobby. Über archäologische Funde beim Autobahnbau bei Glinde wird kurz geredet. Hr. Apostel gibt seine Erinnerungen an das Lager Wiesenfeld, das Kurbelwellenwerk, Bombenangriffe und Tiefflieger wieder. Hr. Apostel berichtet über die HJ in Glinde und die Kinderlandverschickung (KLV). Er erzählt von seiner Einberufung zur Waffen-SS und seinen Aufgaben im Volkssturm. Hr. Apostel beschreibt das politische Verhältnis der Familie zum NS und Begebenheiten von Willkür und Verfolgung in der Zeit des NS. Er erzählt vom Verbleib und den Konflikten seiner Eltern im NS. Zudem charakterisiert er das gesamtgesellschaftliche Verhältnis innerhalb der Bevölkerung während des NS. Von den Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges und einem Aufenthalt Heinrich Himmlers im Schloss Reinbek erzählt Hr. Apostel. Er berichtet von den letzten Kriegstagen, dem Kriegsende und der direkten Nachkriegszeit in Stormarn und den brit. Truppen. Er spricht von seinen Erlebnissen in dieser Zeit und von der Unterbringung von verwandtschaftlichen Flüchtlingen im elterlichen Haushalt. Er schildert die Situation in der frühen Nachkriegszeit. Über das Lager Wiesenfeld in der Nachkriegszeit wird kurz gesprochen.