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Dittmers, Ilse

Die Zwangsarbeiter in der Landwirtschaft in Trittau werden thematisiert. Ilse Dittmers berichtet vom Zug der Insassen des KZ Neuengamme durch Trittau nach Travemünde und schildert den öffentlichen Umgang mit dem KZ Neuengamme. Sie erzählt von der Aufnahme der Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten während der späten Kriegszeit und der Einquartierung brit. Soldaten im Haushalt am 1. Mai und 2. Mai 1945. Die Aufzeichnungen über Tieffliegererlebnisse und Kampfhandlungen in Trittau, die letzten Kriegstage von Fr. Dittmers und ihrer Mutter werden ausführlich aufgegriffen. Die Arbeitssituation von Fr. Dittmers bei Kriegsende und der frühen Nachkriegszeit werden dargestellt. Es werden die verschiedenen Einstellungen von Deutschen zum Kriegsende besprochen. Der Umgang mit den Briten in der Nachkriegszeit und Erlebnisse mit den Briten werden ebenso behandelt, wie der Umgang der brit. Armee mit Wehrmachtssoldaten und Menschen der Verwaltung und der Politik aus der Zeit des Nationalsozialismus. Die Lebenssituation der Menschen in der Nachkriegszeit wird angesprochen. Fr. Dittmers spricht von ihrer Tätigkeit beim Roten Kreuz.

Signatur

S 100 / 4

Alte Archiv-Signatur

1995-4

Datierung

17. Mai 1995

Name/ Fotograf/ Druckerei/ Seite

Barbara Günther (Interviewerin), Ilse Dittmers (Interviewte)

Fototyp/ Umfang/ Maßstab

61''06'

Format/Band

Tonkassette

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