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Hagen, Hans-Aurel

Hans-Aurel Hagen schildert die Situation auf dem Bauernhof seiner Eltern während des Zweiter Weltkrieges, welche landwirtschaftlichen Tätigkeiten anfielen, wie die zum Krieg einberufenen Arbeitskräfte ab 1940 durch polnische und französische Zwangsarbeiter substituiert wurden. In diesem Fall wurde auch ein schweizerischer Facharbeiter auf dem Hof eingesetzt. Es wurde im Laufe des Zweiten Weltkrieges auf dem Hof ein Lager für russische Kriegsgefangene erbaut, welche die vorherige Zwangsarbeiter ersetzen und zur Zwangsarbeit verwendet wurde. Die Lebenssituation und der Umgang mit den russischen Zwangsarbeitern und ihre Tätigkeiten auf dem Hof werden geschildert. Die Unterbringung der französischen Kriegsgefangenen wird behandelt. Die Kleidung der russischen Kriegsgefangenen wird anhand von Fotografien begutachtet und besprochen. Sabotageakte von russischen Zwangsarbeitern auf dem Hof und deutschen Arbeitern in Frankreich nach 1945 werden besprochen. Es wird von Ereignissen bei Kriegsende berichtet, von Plünderungen und Racheaktionen durch ehemalige Zwangsarbeiter, der Fahndung nach einem ehemaligen Zwangsarbeiter, der Plünderung eines kriegszerstörten Güterzuges und dessen Folgen. Das Verhalten der russischen Zwangsarbeiter vom Hof nach Kriegsende wird beschrieben. Es wird berichtet, dass die Zwangsarbeiter 1945 problemlos durch Flüchtlinge ersetzt werden konnten, welche dann als Arbeitskraft auf dem Hof dienten. Der Abschied der Franzosen direkt nach Kriegsende und der russischen Zwangsarbeiter im Juni 1945 und ihr Verbleib wird besprochen.

Signatur

S 100 / 20

Alte Archiv-Signatur

1996-10

Datierung

10. Oktober 1996

Name/ Fotograf/ Druckerei/ Seite

Barbara Günther (Interviewerin), Hans-Aurel Hagen (Interviewter), Jutta Gaede

Fototyp/ Umfang/ Maßstab

51''59'

Format/Band

Tonkassette

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